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Feijoa
Brasilianische Guave
Acca sellowiana


 
Familie: 
Myrtaceae
Myrrtengewächse

weitere Namen:
pineapple guava (en), feijoa (fr/pt/es), goyavier du Brésil (fr), guayabo del pais (fr), acca (pt)

  Pflegefaktor: Mittel
Standort: Sonnig
Bevorzugte Vermehrung: Samen
Fruchtansatz: unter guten Bedingungen möglich
Auspflanzen möglich bis: USDA Zone 8a (-12,2°C)

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Anbaugebiete:

Die Heimat der Feijoa liegt in Südamerika. Heute ist sie weltweit in den Subtropen verbreitet. Sie wird vor allem an den Orten angebaut, an denen es für die Guave schon zu kalt ist und diese nicht mehr ausgepflanzt werden kann.

Feijoa - Acca sellowiana

Durch die schönen Blüten wirkt der Strauch sehr dekorativ.

Wuchs:

Meist wird die Feijoa als Strauch gehalten, sie kann jedoch auch als kleiner Baum gezogen werden. Junge Triebe haben eine leichte, weiße Behaarung. Bei der Feijoa handelt es sich um eine immergrüne Pflanze. Die kleinen Blätter sind gegenständig und werden 3-7cm lang und 1-3cm breit. An der Unterseite sind sie gräulich. Die wunderschönen Blüten entspringen den Blattachseln. Sie besitzen fleischige, weiße Blütenblätter und sind in der Mitte rot oder violett gefärbt. Sie können mit eigenem Pollen bestäubt werden. Ältere Segmente verholzen und bekommen eine braun-graue Farbe. Die gelben Blüten wachsen aus dem Rand der Spross-Segmente.

Standort:

Sommer Volle Sonne sagt der Feijoa zu. Wenn es längere Zeit stark regnet, benötigt sie Regenschutz, da es ihr sonst zu feucht wird. Ein Standort im Freien - vor dem Haus oder auf der Terrasse - ist somit ideal. Wird sie auch im Sommer im Glashaus gehalten wächst sie untypisch. Ein sonniger Balkon oder eine Terrasse sind gut geeignet. Bei langem Dauerregen muss sie vor dem Überangebot an Wasser geschützt werden. Wird sie unter Glas gehalten gedeiht sie natürlich am besten in einem trockenen Sukkulentenhaus.
Winter Im Herbst stellt man die Feijoa an einen kühlen Ort. Wichtig ist, dass es hell ist, da die Blätter nicht abgeworfen werden. Außerdem ist auf Reduktion der Feuchtigkeit im Wurzelbereich zu achten.

Feijoa - Acca sellowiana

Im Sommer bekommt die Feijoa einen sonnigen Standort im Freien.

Anzucht / Vermehrung:

Die Anzucht erfolgt mittels Samen. Oft ist es gar nicht leicht an Samen zu gelangen. Zeitweise werden sie im Internet angeboten. Die Samen werden im Frühling für 2 bis 3 Tage in lauwarmes Wasser gelegt und anschließend wenige Millimeter tief in Ansaaterde gesteckt. Im Minigewächshaus keimen die Samen binnen Wochen recht zuverlässlich, sodass man einige Pflänzchen bekommt.



Substrat:

Boden, der überschüssiges Wasser gut ableitet, ist von Vorteil. Eine Mischung aus Quarzsand, Einheitserde und etwas Torf sagt der Feijoa zu.

Gießen:

Im Sommer wird immer wieder kräftig gegossen, dazwischen soll das Erdreich aber fast trocknen. Staunässe soll vermieden werden. Heikel ist es im Winter, da muss man achtsam umgehen. Nur wenig gießen, aber nicht austrocknen lassen, da sonst die Blätter abgeworfen werden.

Düngen:

Im Sommer einmal im Monat zu düngen, ist völlig ausreichend. Im Winter wird völlig auf das Düngen verzichtet.

Feijoa - Acca sellowiana

Frucht



Fruchtbildung / Ernte:

Die grünen, eiförmigen Früchte der Feijoa werden etwa 4-8cm lang und 4-6cm breit. Das körnige Fruchtfleisch dieser Beerenfrucht ist weiß-gelblich. Die Früchte reifen bei uns im Herbst. Kurz bevor sie essbereit sind fallen sie ab. Nun lässt man sie ein paar Tage liegen und wenn sie ein wenig weich geworden sind sollten sie gegessen werden. Die Fürchte bleiben auch wenn sie vollreif sind grün. Ist die Frucht überreif beginnt sich das Fruchtfleisch unansehendlich zu verfärben.

Fruchtnutzung:

Einige Menschen behaupten, es sei eine der besten Früchte überhaupt, da sie einen sehr interessanten, süß-säuerlichen Geschmack nach Ananas, Erdbeere und Guave hat. Verwendung findet sie überwiegend als Frischobst. Dazu wird sie einfach halbiert und ausgelöffelt. Wird sie in Säften oder Obstsalaten verwendet, kann man etwas Zitronensaft beigeben um ein Braunwerden zu verhindern. Weiters kann man Marmelade herstellen.


Schädlinge:

Dickmaulrüssler
Trauermücke

weiter Schädlinge



Text: Dominik Wieder

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